Schaudt-Ladebooster im Test
Augustheft 2017 ‚Reisemobil International‘

Wir freuen uns über das sehr gute Abschneiden unserer neuen Ladebooster-Baureihe und möchten noch Fakten ergänzen, die im Test leider untergegangen sind.

Der „kleine“ Booster WA121525

  • Die Batterietypen „Bleisäure“ und „Bleigel“ haben beim WA 121525 eine gemeinsame Kennlinie. Die Umschaltung in die Ladephase „Ladeerhaltung“ wird stromabhängig vorgenommen und es erübrigt sich daher eine unterschiedliche Zeitphase für die 2 Batterietypen.
  • Die etwas höhere Ladeerhaltungsspannung für Bleisäurebatterien spielt beim Anwendungsfall „Ladebooster im Reisemobil“ eine untergeordnete Rolle, da die täglichen Fahrzeiten selten viele Stunden am Stück betragen. Unsere Erfahrungen zeigen keine negativen Effekte.
  • In der Bedienungsanleitung noch nicht erwähnt: AGM-Typ1-Batterien (14,4V) können problemlos in der Schalterstellung „Bleigel/Bleisäure“ geladen werden.
  • Wir verlassen uns bei unserem WA121525 natürlich nicht nur auf den Lüfter, den andere Geräte ebenfalls eingebaut haben, sondern vor allem auf den erstklassigen Wirkungsgrad dieses Ladeboosters. Dieser ermöglicht den eklatanten Größen- und Gewichtsunterschied (wichtig im Reisemobil!) im Vergleich zu anderen Geräten im Test. Das Gerät besitzt nicht zuletzt dadurch ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis.

Der „große“ Booster WA121545

  • AGM-Typ1-Batterien (14,4V) können ebenfalls problemlos in der Schalterstellung „Bleigel“ geladen werden.
  • Der bei diesem Gerät ebenfalls hervorragende Wirkungsgrad führt bei entsprechenden Bedingungen zu einem hohen Ladestrom.(hohe Eingangsspannung in Kombination mit weitgehend entladener Bordbatterie). Bei eher kurzen Fahrzeiten (1-2h) und leerer Bordbatterie, also einer Situation, in der man über jede eingelagerte Ah froh ist, erreicht man bei diesem Ladebooster bis zu 70A Ladestrom! Kein anderes Gerät in dieser Preisklasse bietet soviel Power!
  • Desweiteren gibt es Fühlerleitungen für Motor- und Bordbatterie nicht nur für die Plus- sondern auch für die Minusseite und ermöglicht so z.B. die perfekte Kompensation der Spannungsfälle auf längeren Ladeleitungen. Bei den meisten herkömmlichen Boostern ist nur die positive oder gar keine Fühlerleitung vorhanden. Möchte man keine Fühlerleitungen verwenden, muß man beim WA121545 keine Brücken verschalten o.ä., sondern das Gerät wählt dies automatisch. Außerdem gibt es Schutzschaltungen, die Batterie und Gerät beim Vertauschen und Kurzschließen der Fühlerleitungen schützen.
  • Sämtliche Verbindungen sind gesteckt – ein Vorteil für die Serienfertigung. Die Hochstromanschlüsse sind durch beigestellte Zugfederklemmen aber trotzdem für den Nachrüster gut zu verkabeln.